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Director Dealings28.06., 18:20

Microsoft: Finanzvorstand kauft für 2.049.000 USD — der dritte Insiderkauf in 13 Tagen

Der Finanzvorstand der Microsoft Corporation hat am 26.06.2026 Aktien im Volumen von 2.049.200 USD gekauft.

Katharina VogtInsidergeschäfte und Governance
Eingangsschild auf dem Firmengelände von Microsoft

Die Fakten

Die meldepflichtige Transaktion trägt das Datum 26.06.2026 und ein Volumen von 2.049.200,00 USD. Gemeldet wurden 4.000 Stk zu 512,30 USD je Stück. Verkäufe wurden an diesem Tag nicht gemeldet.

Grundlage ist die Meldung nach Artikel 19 der Marktmissbrauchsverordnung: Führungskräfte müssen Geschäfte in Papieren des eigenen Hauses binnen drei Geschäftstagen anzeigen, und zwar ab einem Schwellenwert von 20.000 Euro im Kalenderjahr.

Unternehmen
Microsoft Corporation
ISIN
US5949181045
Ticker
MSFT
WKN
870747
Datum
26.06.2026
Funktion
Finanzvorstand
Transaktionen
1
Käufe
1
Verkäufe
0
Kaufvolumen
2.049.200,00 USD
Verkaufsvolumen
0,00 USD
Stückzahl
4.000 Stk
Stückkurs
512,30 USD
Währung
USD
Tendenz
überwiegend Kauf

Einordnung der Größenordnung

Ein Kaufvolumen im Millionenbereich ist auch für ein Vorstandsmitglied ein erhebliches Engagement — eine Größenordnung, die selten aus der Portokasse kommt.

Es ist der 3. gleichgerichtete Kauf innerhalb von 13 Tagen. Eine Häufung wiegt schwerer als ein einzelnes Geschäft: Sie schließt aus, dass ein einmaliger privater Anlass dahintersteht.

Bedeutung für Anleger

Für einen Verkauf gibt es viele Gründe, die mit dem Unternehmen nichts zu tun haben — Steuern, ein Hauskauf, ein auslaufendes Aktienprogramm. Für einen Kauf gibt es im Grunde einen. Das macht einen Insiderkauf zum aussagekräftigeren der beiden Vorgänge, aber nicht zu einer Prognose.

Directors’ Dealings sind kein verlässlicher Indikator für die kurzfristige Kursentwicklung. Sie sagen, wie eine Führungskraft die eigene Aktie einschätzt — entscheidend bleiben Geschäftsentwicklung, Zahlen und das Umfeld der Branche.

Quelle: Meldung nach Artikel 19 MAR (BaFin-Datenbank)

Kommentare

0/800
  • Ole, 2629.06., 01:40

    Ein Chance-Risiko-Verhältnis von 2,6 zu 1 setzt voraus, dass der Stop hält. Bei einer Gewinnwarnung tut er das nicht.

  • Annette, 5428.06., 23:30

    Gute Aufteilung — Chart, Fundamentaldaten, Sentiment. So lässt sich wenigstens erkennen, woran man widerspricht.

  • Henrik, 2928.06., 21:20

    Was mir fehlt: die Verschuldung im Verhältnis zum operativen Ergebnis. Der Rest ist ohne sie nicht zu bewerten.

Insidergeschäfte und Governance · 40 Beiträge

Wertet Meldungen nach Artikel 19 MAR aus und ordnet ein, was sie über ein Unternehmen sagen — und was nicht. Ihr häufigster Satz: Ein einzelner Kauf ist kein Signal, eine Häufung ist eine Frage.

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